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Der Wert von gutem Content Marketing ist nicht hoch genug einzuschätzen. Damit es aber funktioniert, muss der Content in den richtigen Kontext eingeordnet werden. Während B2B-Content seinen Wert aus sachlichen und nützlichen Informationen schöpft, kommt es beim B2C-Content vor allem auf die emotionale Inhalte an, die das persönliche Interesse des Lesers wecken sollen.

 

 

1. Content Marketing:  informativ oder emotional?

Ganz gleich, ob es um Blogposts, Website-Texte oder Tweets geht  – erfolgreicher B2C-Content zeichnet sich durch eine gelungene, emotionale Ansprache aus, die dem persönliche Interesse der Zielgruppe entspricht.

Guter B2B-Content hingegen zeichnet sich vor allen durch verwertbare Informationen, Fakten und Statistiken aus. Wenn Deine Zielgruppe auch nur zum Teil aus Unternehmen besteht, solltest Du das unbedingt berücksichtigen. In der Regel ergeben sich Schnittpunkte, weshalb ein gelungener Mix aus Emotionen und Informationen meistens der richtige Weg ist. Setze den Schwerpunkt entsprechend der Verteilung Deiner Zielgruppe und Du wirst gute Resultate erzielen.

 

 

2. Faktenreich oder storylastig?

Dieser Punkt ist im Grunde eine logische Ableitung aus Punkt 1 und bezieht sich konkreter auf die Aufbereitung des Contents, also seine didaktische Erzählweise. Beim B2C-Marketing wird der Endverbraucher eher über zu schaffende Begehrlichkeiten erreicht. Daher bietet es sich an, den Content in eine spannende, Emotionen weckende Geschichte zu verpacken.

Auch für B2B-Content kann eine gute Geschichte ein lohnender Weg sein, schließlich steckt hinter jedem Unternehmen auch jegliche Privatpersonen. Allerdings sollten die Geschichte immer von konkreten Fakten (Statistiken, Infografiken, Cases oder Referenzen) unterstützt werden. So wird der Content überzeugender und der Leser enthält handfeste Informationen, die er bei Bedarf in seinem Unternehmen vorzeigen kann.

 

 

3. Unternehmer oder Endverbraucher?

Das Spektrum der jeweiligen Zielgruppen von B2C und B2B ist grundverschieden, und das gilt auch auf die Adressierung des Contents. Im B2B-Bereich verläuft Content-Marketing meist meistens sehr linear und geradlinig. Das beworbene Produkt und die Dienstleistung erfüllt einen bestimmten Zweck und ist deshalb interessant für Unternehmen. Tiefergehend wird hier höchstens noch bezüglich der Größe entsprechender Unternehmen unterschieden.

Im B2C-Bereich ist das Spektrum innerhalb der Zielgruppe wesentlich größer und vielseitiger. Identifiziere die relevanten Typen innerhalb Deiner Zielgruppe und entwickle unter dieser Differenzierung Deinen Content.

 

 

 4. Awareness oder Engagement?

Im B2C-Markt sind soziale Medien ein extrem wichtiges Tool, um Traffic und schließlich Conversion zu bekommen. Je mehr Likes und Shares Deine Beiträge haben, desto mehr User sehen Deinen Content (Engagement) –  und desto mehr verkaufst Du schließlich.

Im B2B-Bereich sind die sozialen Medien auch wichtig, um beispielsweise Aufmerksamkeit (Awareness) zu erzeugen. Das heißt aber noch lange nicht, dass Du auf diesem Weg automatisch Verkäufe abschließt. Es ist wichtig, die gewonnene Aufmerksamkeit zu nutzen, um mit wirklich informativem und überzeugendem Content die Zielgruppe anzusprechen. Sollte Dein Content nach eingehender Prüfung durch Deine Zielgruppe zufriedenstellend sein, wird auch das letzten Endes Deine Verkäufe verbessern.

 

 

5. Problemlöser oder etabliertes Unternehmen?

Beim B2C-MArketing ist es relativ nebensächlich, ob Dein Unternehmen ein Global Player ist oder eine kleine Hinterhof-Firma. Wichtig für den Endverbraucher ist einzig und allein eine Frage: Kannst Du mit Deinem Produkt beziehungsweise Deiner Dienstleistung sein Bedürfnis befriedigen? Ist dem so, bist Du schon nah dran, einen neuen Kunden zu gewinnen.

Im B2B-Bereich gibt es meistens schon viele Unternehmen, die allerhand Lösungen für die Herausforderungen des Verbrauchers anbieten. Die Tatsache, dass Du eine Lösung anbietest, wird hier schlicht und ergreifend als selbstverständlich vorausgesetzt. Hier lautet die Frage vielmehr, ob Dein Unternehmen vertrauenswürdiger und fachlich versierter erscheint als die Konkurrenz. Nutze deshalb Deinen B2B-Content, um Dein Unternehmen als Marke zu inszenieren, sodass Du vom Verbraucher als Referent in Deinem Bereich wahrgenommen wirst.

 

 

Fazit:

Content-Marketing ist nicht gleich Content-Marketing

Zusammenfassend wird deutlich, dass B2C-Marketing sehr hohe Ansprüche an emotionale Mehrwert stellt, wohingegen B2B-Content eher informative und repräsentative Zwecke erfüllt. Da es in der Praxis aber zumeist viele Schnittstellen gibt, empfiehlt es sich, die Mechanismen hinter beiden Bereichen zu verstehen und gewinnbringend einzusetzen.

Um Deine Content-Kampagne im Laufe der Zeit zu optimiere, solltest Du jede Gelegenheit nutzen, um von potenziellen Kunden Feedback zu Deinem Content einzuholen.

Falls du noch mehr Hilfe benötigst, kannst Du Dir verschiedene Tools usw. runterladen, die Dich nochmals unterstützen können.

 

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Über den Autor
Als Studierende der Verpackungstechnik weiß Defne genau, wie man Inhalte richtig verpackt und transportiert. Als waschechte Hauptstädterin wechselt sie zwischen Berlinerisch und Türkisch, zwischen Uni und Design ohne mit der Wimper zu zucken. Und als neuestes Mitglied unseres Teams gibt sie uns spannende Insights zum Thema Online-Marketing.