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In unter 10 Jahren sind die Centennials die umsatzstärkste Generation ihrer Zeit! Doch wer sind diese Centennials, Millenials und Baby Boomer? Erfahre in unserem Blogartikel wie sich die Generationen zusammensetzen und zu welcher Generation Du gehörst. Was macht die Generation Z aus und wie sieht die Gesellschaft die jungen Erwachsenden? 

Generation Was? Wer gehört überhaupt zu welcher Generation?

 

Gerade, wenn es um Marketing geht, steht ein scheinbar altmodisches Wort auf einmal wieder ganz hoch im Kurs. Generation. Aber was ist das eigentlich?

Darunter versteht man eine Gruppe von etwa gleichaltrigen Menschen, die zur gleichen Zeit leben (oder gelebt haben). Diese teilen kollektive Erinnerungen in Bezug auf Gesellschaft, Politik, Musik, Umwelt und Kultur – haben aber natürlich trotzdem ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen. Dabei können Mitglieder einer Generation oft ähnliche Eindrücke der Welt haben, selbst wenn sie aus unterschiedlichen Ländern oder Kulturen stammen. 

Auch wenn es Ausnahmen gibt, lassen sich die meisten, noch lebenden Menschen in fünf Generationen einteilen: Die älteste Generation ist die sogenannte „stille Generation”, gemeint sind damit alle Menschen, die  vor dem Jahr 1945 geboren wurden. Die folgende Generation ist zwischen 1946 und 1964 geboren und wird „Baby Boomer” genannt. Personen, welche zwischen 1965 und 1979 geboren wurde, gehören zur „Generation X”. Wer zwischen dem Jahr 1980 und 1993 geboren wurde, ist ein „Millennial” oder der „Generation Y” zugehörig. Alle Personen, geboren ab 1994 gehören der Generation Z” an oder werden Centennials” genannt. Diese Eingrenzungen dienen nur der groben Eingrenzung von Generationen und verschieben sich häufig um einige Jahre.

 

Wie definieren sich Centennials und was macht sie aus

 

Häufig werden Millennials und Centennials in einem Satz genannt, doch es sind unterschiedliche Generationen mit verschiedenen Werten und Vorstellungen. 

Generation Z steht wie noch keine Generation vor Ihnen für das digitale Zeitalter und Internet ist für sie nicht mehr wegzudenken. Daher werden Mitglieder  der „Generation Z” auch als Digital Natives 2.0 bezeichnet. Sie sind mit dem Internet aufgewachsen und das Smartphone war von Anfang an an Ihrer Seite. Dadurch entsteht eine weltweite und unmittelbare Vernetzung; für Digital Natives 2.0 sind interkulturelle und internationale Kommunikation daher Alltag geworden.  Auch ihr Konsumverhalten unterscheidet sich maßgeblich von den älteren Generationen, noch nie zuvor gab es so viele Vegetarier und Veganer wie heute – und die Zahlen steigen von Tag zu Tag. Besonders die 16-24-Jährigen konsumieren sehr umweltbewusst. Außerdem setzen sie sich häufig für Tierschutz, Nachhaltigkeit, Gleichstellung und Menschenrechte ein. 

Anders als die „Generation Y“ streben viele  Centennials oft wieder konservative Werte und Ziele an. Die zunehmende Globalisierung führt zu einem Gefühl des Kontrollverlustes; deswegen streben viele Mitglieder der „Generation Z“ nach Sicherheit. 

Einen klassischen Karriereweg wie die Generationen der “Babyboomer”, oder die „Generation X” streben sie  nicht an. Die jüngste Generation ist neugieriger, aufgeschlossener und weltoffener als jede Generation vor ihnen. In ihrer Karriere streben die meisten Centennials eine kulturelle, moderne und fordernde Arbeit an: Dabei haben sie auch kein Problem damit, ihren  Arbeitgeber häufiger zu wechseln.

 

Wie wird die Gen Z wahrgenommen?

 

Wie werden die Centennials von der Gesellschaft wahrgenommen? Die ältesten Mitglieder der „Generation Z” sind gerade erwachsen geworden und fangen an, mit ihren Werten und Vorstellungen unsere  Gesellschaft zu prägen. Ihr Ruf? Durchwachsen. Viele sind der Meinung, die Young Gens seien faul und orientierungslos. Gerade Startups haben verstanden, dass Arbeit nicht nur hart sein, sondern durchaus Spaß machen kann: Deswegen verwöhnen sie ihre Mitarbeiter oft mit Perks wie Mate- und Obst-Flatrates, Kicker oder große Teamevents. Viele ältere Personen haben deswegen den Eindruck, , dass den Centennials dadurch die Freizeit und Spaß wichtiger sei als der Job. Dabei haben sich lediglich die Prioritäten verschoben: Denn Centennials sind deutlich politischer als die Generationen vor ihnen: So ist die Wahlbeteiligung unter jungen Leuten deutlich gestiegen.

Vielen jungen Menschen wird außerdem vorgeworfen, dass sie sich nicht mehr die Hände schmutzig machen möchten und die handwerklichen Berufe immer unbeliebter werden. Es zieht die jungen Leute eher in Hochschulen als zur damals klassischen Ausbildungen.

 

Die Ansprüche der Generation Z

 

Bereits in weniger als zehn Jahren werden die Centennials über ein Drittel der Konsumenten weltweit stellen. Momentan schenken Unternehmen  dieser jungen Zielgruppe noch nicht genügend Aufmerksamkeit doch das muss sich in den nächsten Jahren ändern. Schließlich werden die Centennials bald zur konsum stärksten Generation gehören;  Um sie als Kunden zu gewinnen sind neue Werbemittel und Marketingstrategien notwendig, die klassische Plakatwerbung spricht die „Generation Z” nicht mehr an. Sie lassen sich durch Influencer und organische Produktwerbung im Internet leichter beeinflussen als sonst irgend eine andere Generation. Dieser Trend wird sich im Laufe der nächsten Jahre nur noch stärker entwickeln ein Rückgang ist nicht absehbar. 


Die Centennials als Arbeitnehmer unterscheiden sich maßgeblich von den Millennials. Die „Generation Y” wollte noch um jeden Preis Karriere machen und so schnell wie möglich die Leiter aufsteigen. Den Centennials hingegen sind  eine gesunde Work-Life-Balance und Sicherheit wichtiger als die große Karriere. Ihre Tätigkeit muss für sie einen Sinn ergeben und nachhaltig etwas verändern. 

 

Die Sicht eines Centennials

 

Ich bin 1996 geboren und somit laut Definition einer der ersten Jahrgänge der „Generation Z”. In vielen Dingen wird unsere Generation nicht ernst genommen. Das liegt nicht nur daran, dass wir so jung sind und erst in das Arbeitsleben einsteigen. Nein, unsere Ansichten und Werte werden von den älteren Generationen nicht geteilt und häufig als überflüssig abgestempelt. Viele Generationen stufen uns als lernfaul und unzuverlässig ein: Uns wird oft vorgeworfen, dass wir mit den kleinsten und alltäglichsten Aufgaben überfordert seien. 

Die Prioritäten haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, damals waren Tierschutz und Nachhaltigkeit noch moderne Begriffe, heute ist es ein zentraler Bestandteil eines jeden Centennial. Mit Fridays for Future und anderen Initiativen machen wir uns stark für unseren Planeten. 

Dieses Engagement zeigt, wie stark sich unsere Generation für Themen einsetzen kann, will – und es auch tut. 

 

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Über den Autor
Unsere Sportskanone Jakob ist einer der Youngsters im Marketing Team. Seine Content Skills beweist er nicht nur in Beiträgen über Studentenmarketing & HR. Er ist auch Autor für unseren Studentenblog.