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Die Welt befindet sich im Wandel und wird immer digitaler – das ist gar keine Frage. Für junge Leute ist es heute unvorstellbar ohne Instagram, Snapchat und Co. zu leben. Auf der anderen Seite wird der Fachkräftemangel immer stärker. Wieso also nicht Digitalisierung und Fachkräftemängel miteinander verbinden und in den sozialen Netzwerken bei dem Nachwuchs werben?
Auf einigen Plattformen, wie Facebook und Instagram funktioniert die Verbindung zwischen Recruiting und sozialen Medien schon sehr gut. Doch wie sieht es bei den anderen beliebten Social Media Kanälen aus?
Wir haben uns schlau gemacht und uns angeschaut, wie sich die Apps der jungen Zielgruppe auch für Employer Branding und Recruiting nutzen lassen.

 

Snapchat

Auf Snapchat kann man in der Story Videos oder Bilder posten, die genau 24 Stunden online sind und dann wieder gelöscht werden. Alle Inhalte, die man dort teilt, sind nie länger als ein Tag zu sehen und danach nicht mehr abrufbar. Wie genau funktioniert es also, auf Snapchat nach Mitarbeitern zu suchen und für Dein Unternehmen zu werben?

Es ist keine typische Recruiting-Methode, aber es klappt. Dein Unternehmen kann sich in dieser Zeit viel authentischer, als bei einer Standard-Stellenanzeige, darstellen. Du kannst zum Beispiel in Deiner Snapchat-Story verschiedene Mitarbeiter aus Deinem Unternehmen zeigen bzw. mehrere Mitarbeiter können unterschiedliche Storys erstellen und jeweils etwas über Dein Unternehmen und ihre Arbeit dort erzählen. So hat der potenzielle Nachwuchs direkt einen Einblick, wie es in Deinem Office aussieht und wie die Arbeit bei Dir abläuft. Deine Azubis sind ebenfalls noch nah an der jungen Zielgruppe und kennen sich vermutlich sehr gut mit Snapchat aus, da sie es selbst nutzen oder genutzt haben. Sie wissen daher, was Andere aus der Zielgruppe sehen möchten und was sie begeistert. Du kannst auch eine Recruiting-Woche planen, in der Du jeden Tag eine Story postest und mehrere Mitarbeiter (Azubis, Teamleads,..) über den Berufsalltag erzählen oder die Zielgruppe in ihren Videos mit durch den Tag nehmen.
Für Dein Unternehmen ist das die Chance, neue Einblicke in Dein Unternehmen zu geben und sich von einer anderen Seite zu zeigen als bei normalen Stellenausschreibungen. Vor allem bleibst Du dadurch länger im Kopf.
Wenn Du Angst hast, dass etwas Unangebrachtes gepostet werden könnte oder Inhalte geteilt werden, bei denen Dein Unternehmen falsch dargestellt wird, kannst Du ein Karriereteam zusammenstellen. Dieses kann die Storys und Inhalte überwachen. Ein Beispiel hierfür bietet die Techniker Krankenkasse: Die Azubis durften Videos und Bilder posten und sich den Content selbst ausdenken. Das Team schaut vor dem Posting nochmal drüber und prüft, ob alles passt. Bis jetzt gab es aber noch nie Probleme, da Azubis meistens sehr genau wissen, was die Zielgruppe interessiert und was gepostet werden kann.

 

Pinterest

In Bezug auf Recruiting und Employer Branding wird Pinterest oft vergessen. Das liegt daran, dass auf auf der Website Employer Branding noch nicht so ausgeprägt ist, wie beispielsweise auf Instagram. Das sollte sich aber bald ändern, denn Pinterest ist momentan dabei, neue Funktionen einzuführen. Diese sollen Dir helfen, Dein Recruiting zu vereinfachen.

Wie funktioniert die Plattform allgemein und wie hilft sie Dir schon jetzt?
Der Nutzer kann über eine einfache Merken Funktion Bilder sammeln und auf einzelnen Pinnwände (bzw. Boards) speichern – je nach Thema oder Interessengebiet. Durch diese Einteilung erhält der User auf der Startseite nur Pins zu diesen Themen. Die Bilder sind mit Links unterlegt, bei denen Du z.B. Deine Website verlinken kannst. Für Dich als Unternehmen ist diese Funktion sehr sinnvoll, denn durch die Verlinkung Deiner Website kannst Du mehr Reichweite generieren. Wenn Deine Marke zu der Person passt, werden ihr Deine Bilder immer wieder vorgeschlagen. Zudem kannst Du zu dem Bild auch noch eine kurze Beschreibung hinzufügen, so hast Du die Möglichkeit, selbst wenn die Person nicht auf das Bild klickt, Dein Jobangebot zu erläutern. Wenn danach Interesse besteht, kann die Person auf das Bild klicken und sich Deine Website und Dein Jobangebot genauer ansehen und direkt bewerben.
Wenn Du mehrere oder eine neue Stellenausschreibung posten möchtest, kannst Du einfach selbst eine neue Pinnwand mit dieser erstellen. Sobald die Anzeigen nicht mehr aktuell sind oder Du neue Jobangebote hast, kannst Du die Alten von der Pinnwand nehmen und löschen.

 

TikTok

TikTok ist momentan immer mehr im Kommen und vor allem bei der jungen Zielgruppe sehr beliebt. Die Plattform bietet Dir dadurch eine gute Chance, neue Talente für Dein Unternehmen zu finden. Genau wie bei Pinterest ist die App in der Weiterentwicklung. Es ist daher bald möglich, dort noch intensiveres Recruiting zu betreiben.
TikTok wird vor allem von Jugendlichen im Alter von 14 bis 24 Jahren genutzt. Die Zielgruppe sind Schüler und Studenten. Wenn Du z.B. Schüler anwerben möchtest, die nach ihrem Abschluss eine Ausbildung beginnen oder Studenten, die während ihres Studiums ein Werkstudentenjob suchen, kannst Du diesen Social Media Kanal für Dein Employer Branding nutzen. Bei Recruiting mit TikTok ist wichtig, dass Du kreativ bist. Dadurch wird Dir Deine Suche enorm erleichtert. Es ist sinnvoll, stets die Trends im Auge zu behalten und darauf zu achten, dass Dein HR-Team diese schnell umsetzen. Du solltest, trotz witziger Videos, versuchen zuverlässig und seriös aufzutreten.
Eine weitere Erleichterung deiner Suche bieten Hashtags, die Du zu deinen Videos hinzufügen kannst. Es gibt z.B. einen “Lovemyjob”-Hashtag, bei dem der Arbeitsalltag von Unternehmen gezeigt wird. Wenn Du einen Einblick hinter die Kulissen geben willst, kannst Du diesen Hashtag verwenden und Dir dadurch mehr Aufmerksamkeit generieren. Wie bei Snapchat ist es wichtig, dass Du Dich authentisch zeigst. Du kannst lustige Momente auf der Arbeit filmen und dann hochladen und somit potenziellen Bewerbern zeigen, wieviel Spaß die Arbeit in Deinem Unternehmen macht. Durch das Hinzufügen der Hashtags sprichst Du Interessenten an und animierst sie zur Bewerbung.
Alles in allem ist das Recruiting auf TikTok ähnlich wie bei Snapchat. Es ist auch hier wieder wichtig, dass Du darauf achtest, was gepostet wird und dass Du trotzdem noch vertrauenswürdig erscheinst.

 

Jodel

Eine Plattform, die doch immer wieder im Gespräch ist, wenn es sich um Employer Branding und Studentenmarketing handelt. Jodel ist nicht nur für Studenten eine super Möglichkeit, sich anonym und standortbasiert auszutauschen, sondern bietet Dir die Chance, direkt die junge Zielgruppe anzusprechen und für Dein Unternehmen zu gewinnen.

Du weißt nicht, wieso Du genau auf Jodel werben solltest?
Jetzt stell Dir aber doch mal vor, Du brauchst umgehend neue Talente, da ein großes Projekt vor der Tür steht und alle Hände voll zu tun ist. Bevor Du anfängst, überall Plakate oder Sonstiges aufzuhängen, kannst Du einfach Deine Stellenausschreibung auf Jodel posten und sprichst damit schnell und effizient Studenten an. Und das sogar noch lokal. Der Vorteil dabei ist, dass Deine Anzeige viele Interaktionen seitens der jungen Zielgruppe generieren kann und dadurch auch immer wieder Aufmerksamkeit bekommt. Bei Deinem Post siehst Du, wie oft die Anzeige geteilt wurde und wie vielen Personen sie gefällt. Somit hast Du direkt die Option zu beobachten, wie Deine Anzeige ankommt und ob Deine Zielgruppe darauf reagiert.
Du kannst bei Jodel zwischen zwei verschiedenen Anzeigeformen wählen. Dadurch kannst du Deine Anzeige immer individuell gestalten. Wenn es Dir zu viel ist, Videos zu drehen und hochzuladen und Du lieber den schnellen und einfacheren Weg gehen willst, um neue Talente zu gewinnen, ist Jodel perfekt für Dich und Dein Unternehmen.
Du hast keine langweilige Anzeige, sondern genug kreativen Freiraum, um die junge Zielgruppe zu erreichen, musst Dich aber nicht extra dafür in Apps wie Snapchat und TikTok einarbeiten.
Außerdem kannst Du dir sicher sein, dass Du innerhalb kürzester Zeit viel Aufmerksamkeit erzeugst und neue Bewerber gewinnst.

 

Last but not least

Wenn Dir diese Apps nicht wirklich zugesagt haben und Du die junge Zielgruppe lieber via Facebook oder Instagram erreichen willst, kannst Du Dich in unserem neuen, kostenlosen Whitepaper zum Thema ‘Social Media Recruiting’ mehr mit dem Thema befassen.
Außerdem erfährst Du darin mehr über Deine Chancen auf Linkedin und Xing. Wenn Du dort gerne für Dich werben möchtest, aber bis jetzt noch nicht wusstest Wie, kannst Du Dir das Whitepaper als PDF zuschicken lassen und Deine weiteren Optionen entdecken.
Wie und Wo Du Dein Unternehmen und Deine Stellenanzeigen präsentieren willst, bleibt im Endeffekt Dir selbst überlassen.
Wichtig dabei ist immer: Zeige Dich authentisch und verliere Dein Ziel, neue Talente zu gewinnen, nicht aus den Augen.

 

 

 

 

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Über den Autor
Direkt aus Deutschlands Big Apple Mainhatten verschlug es unsere Globetrotterin Hannah bereits nach Neuseeland und in die USA. Wir sind froh, dass ihr Berlin nicht zu klein ist und sie den Weg in unser Team gefunden hat. Als neue Content-Queen weiß sie genau, was Studenten wollen.