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Mit rund 25 Millionen Nutzern allein in Deutschland ist Facebook das größte soziale Netzwerk – und eine gigantische Werbeplattform. Die vielen Werbemöglichkeiten bei Facebook wirken auf manchen jedoch im ersten Moment unübersichtlich. Wir schauen uns die verschiedenen Formate einmal an, zeigen Dir, welche Vorteile und Nachteile die Facebook Ads haben und wie Du sie für Dein Hochschulmarketing effizient einsetzt.

 

Wie funktionieren Facebook Ads?

 

Facebook bietet Dir viele verschiedene Möglichkeiten, in dem sozialen Netzwerk zu werben. Gemeinsam ist allen Formaten, dass du im Vorhinein das Budget festlegst. Je höher der Betrag, desto häufiger wird Deine Anzeige bei der Zielgruppe geschaltet. Du kannst für Deine Hochschulwerbung ein Laufzeitbudget festlegen, also ein Budget, das für eine bestimmte Anzahl an Tagen verwendet wird. Oder Du bestimmst ein maximales Tagesbudget. Das Ausspielen Deiner Werbung endet in beiden Fällen, sobald das Budget aufgebraucht ist.
Die unterschiedlichen Anzeigenformate hängen von dem Ziel ab, das Du mit deiner Facebook-Werbung erreichen möchtest. Wenn Du z. B. Aufmerksamkeit für Deine Botschaft erzeugen möchtest, ist das Format „Page post photo ad” geeignet. Für mehr Klicks auf Deiner Website nutzt Du am besten die „Page post link ad”. Hier findest Du eine hilfreiche Übersicht über alle Ziele und Formate inklusive der optimalen Bildformate.

 

Welche Vorteile Facebook Ads für Dein Hochschulmarketing haben

 

Genaues Targeting, geringe Streuverluste

Einer der größten Vorteile der Facebook Ads: Du kannst die Zielgruppe für deine Anzeige sehr genau definieren und ansprechen. Entsprechend gering sind die Streuverluste, wenn Du Standort, Alter, Geschlecht, Ausbildung, Interessen und viele weitere Kriterien definierst.
Studentinnen und Studenten werden demnach wahrscheinlich zwischen 20 und 30 Jahre alt sein, liken häufig die Seite ihrer Universität und sind größtenteils mobil unterwegs. Sie erreichst Du daher am besten mit Anzeigen, die für Smartphones optimiert sind. Ist deine Zielgruppe darüber hinaus z. B. an Fitness interessiert, gibst Du dies als weiteres Kriterium an.

Reichweite aufbauen

Mit Facebook Ads kannst Du in vergleichsweise kurzer Zeit eine sehr hohe Reichweite aufbauen. Das bringt allein die schiere Menge der aktiven Nutzer des Netzwerks mit sich. Aber Vorsicht: Eine große Reach ist zwar wichtig, wenn Du Brand Awareness, also Aufmerksamkeit für Deine Marke erzeugen willst. Geht es Dir hingegen um direkte Verkäufe, sind die Kriterien Interaktion und Engagement wichtiger.

Interaktion und Engagement erzeugen

Auch für dieses Marketing-Ziel bietet Facebook passende Formate an. Möchtest Du beispielsweise erreichen, dass mehr Menschen Deine Shopping-App herunterladen und mit ihr interagieren, solltest Du das entsprechende Anzeigenformat wählen. Übung macht den Meister! Unser Tipp daher: Probiere im ersten Schritt verschiedene Formate und Inhalte aus, schaue, was am besten funktioniert und passe Deine Anzeigen nach und nach an.

 

Welche Nachteile Facebook Ads haben

 

Geringe Kaufabsicht

Kein Vorteil ohne Nachteil: Einer der größten besteht darin, wie die Menschen das Netzwerk nutzen. Sie sind dort nämlich unterwegs, um Dinge zu erfahren und zu teilen – eine Kaufabsicht ist demgegenüber eher gering. Insofern solltest du nicht unbedingt auf Facebook als Deinen Hauptverkaufskanal setzen. Der Nutzen des Netzwerks funktioniert eher indirekt, indem Du möglichst viele Menschen auf Dich aufmerksam machst, sie auf Deine Website leitest und dort die Conversion anregst. Der Automobilhersteller Audi ist jedoch ein gutes Beispiel dafür, dass Facebook auch als Verkaufsinstrument gut funktionieren kann.

Emotion schlägt Information

Sachlich-nüchterne Inhalte funktionieren bei Facebook nicht so gut wie Bilder oder Videos, die Emotionen transportieren. Daher solltest Du Dir im Vorhinein genau überlegen, mit welchen Inhalten Du bei Facebook werben könntest. Du brauchst aber nicht immer gleich völlig neuen Content: Denk doch mal darüber nach, wie Du Deine bestehenden Inhalte auf neue, frische Weise rüberbringen kannst. Willst Du z. B. beschreiben, was an einer industriellen Anlage faszinierend ist, langweile Deine Leser nicht mit der Aufzählung technischer Details, sondern hebe hervor, was sie besonders macht. Oftmals helfen Vergleiche, die Deine Leser mit ihrer Lebensrealität in Verbindung bringen können („x-mal größer als ein Fußballfeld”, „x-mal schneller als zügiger Radfahrer” etc.).

 

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Über den Autor
Jacqueline ist unsere Content Fee aus dem Customer Success Team und weit mehr als nur eine Leihgabe. Als Sommertyp sieht sie nicht nur sommerlich aus, sondern hat ein auch ebenso sonniges Gemüt.