Charly-preloader

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation arbeiten so gut wie alle Menschen, die es können, von Zuhause aus. Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden bietet einige Vorteile – ist allerdings auch nicht immer einfach. Hier stellen wir Dir ein paar Tipps und Routinen vor, die Deine Produktivität im Home Office steigern können.

 

Die oberste Regel im Home Office: Selbstdisziplin!

Selbstverständlich bietet ein eigener Arbeitsplatz zuhause viele Vorteile.  Doch das Arbeiten im Heimbüro, insbesondere wenn es über einen längeren Zeitraum notwendig ist, ist doch schwerer als Du denken magst.

Die wichtigste Eigenschaft für das Home Office lautet deshalb Selbstdisziplin. Fällt es Dir also schwer Dich aufzuraffen und gesetzte Ziele auch ohne direkten, zwischenmenschlichen Druck zu erreichen, wirst Du wahrscheinlich bereits nach kurzer Zeit auf Probleme stoßen.

 

Tipps und Routinen für mehr Effizienz und Produktivität im Home Office

Damit es bei Dir überhaupt erst nicht soweit kommt, wollen wir Dir fünf einfache und zugleich effektive Tipps und Routinen für die Arbeit im Home Office vorstellen.

 

 

1. Zieh Dich an

Das klingt jetzt vielleicht merkwürdig und wir wollen Dir natürlich keinen Dresscode vorschreiben. Doch die Kleidung kann dabei helfen im Home Office die Grenze zwischen eben Home und Office zu wahren. Viele Menschen assoziieren mit der Arbeit in der eigenen Wohnung die Jogginghose und das Schlabber-Shirt. Doch gerade für Neulinge ist wohl der wichtigste Tipp: Verhalte Dich einfach so als ob Du im Büro wärst. Das bedeutet trotz aller Verlockungen der bequemen Jogging-Hose nun einmal auch jene Kleidung auszuwählen, die Du auch im Büro tragen würdest.

Selbstverständlich kannst Du die Krawatte im Schrank lassen. Wer sich jedoch in allzu entspannter Kleidung ans Arbeiten begibt, wird schnell die Motivation verlieren, weil die sonstigen Assoziationen mit der Jogginghose eher in Richtung Entspannung gehen. Das ist nicht unbedingt förderlich.

 

 

2. Steh auf und setze auf reguläre Arbeitszeiten

Ein zweiter, weit verbreiteter Irrtum betrifft die Arbeitszeiten. Home Office bedeutet nicht etwa hier und da eine Pause für persönliche Aktivitäten, wie dem Einkauf im Supermarkt oder den Hausputz, einzulegen.

Auch hier gilt wieder: Lass die Verlockung überhaupt nicht erst aufkommen.

Deshalb hier als zweiter Tipp: Entwickle eine Routine. Stehe zur gewohnten Zeit auf, gönn Dir Dein allmorgendliches Frühstück und beginne zur gewohnten Zeit mit dem Arbeiten. Ebenso für die Mittagspause gilt, beginne sie zu der Zeit, wenn Du sie auch im Büro machen würdest und höre pünktlich auf.

Dies gilt natürlich auch für Deine übliche soziale Routine des Bürolebens. Beginnt Dein Arbeitstag für gewöhnlich 9 Uhr mit einem Kaffee und einem kurzen Schwätzchen mit dem Kollegen in der Küche? Dann verabredet euch auch weiterhin dazu und genießt Euer Heißgetränk per Telefon oder Video-Anruf. Auch die Mittagspause musst Du nicht allein verbringen oder den Tag ohne eine Verabschiedung der Kollegen beenden. Nutze Online Chats oder Video Calls um auch das soziale Berufsleben aufrecht zu erhalten.

Denn selbstverständlich ist die Verlockung groß, einen Besuch im Café oder einen Spaziergang einzulegen. Was jedoch viele Menschen dabei vergessen ist: Jede Stunde, die Du damit zubringst, musst Du am Abend natürlich auch länger arbeiten.

 

 

3. Setz Dich an Deinen (Schreib-)Tisch

Die wohl größte Verlockung im Home Office ist jedoch wohl das eigene Bett. Laptop auf den Schoß und einmal gemütlich einmümmeln: Diesem Habitus erliegen wir vermutlich alle einmal. Auch ich habe das in den Anfangstagen ab und an mal so gemacht.

Wer jedoch auf Dauer produktiv und effizient arbeiten möchte, sollte sich an seinen Schreibtisch setzen. Und falls es keinen gibt, sollte es zumindest der Küchentisch sein.

Doch wer nun glaubt, dass es dabei nur um die Gemütlichkeit geht, täuscht sich. Wer längere Zeit in der eigenen Wohnung arbeitet, weiß, dass es nicht immer leicht ist Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen.

Das gilt auch für das Arbeiten im Bett. Je länger Du Dich mit Deinem Laptop im Bett oder auf dem gemütlichen Sofa aufhältst, desto schwerer wird es für Dich, am Abend abzuschalten und den nötigen Abstand zu gewinnen – und ohne den geht es nicht.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Dein Arbeitsplatz im Home Office zu einem ungemütlichen, trostlosen Ort werden muss. So wie Du Dir wahrscheinlich im Büro Deinen Schreibtisch dekorierst, kannst Du dies Zuhause natürlich auch tun und dem ganzen einen persönlichen Touch hinzufügen.

 

 

4. Verbanne alle Ablenkungen

Die strikte Trennung von Arbeitsplatz und Privatleben gilt auch, wenn es darum geht Deinen Arbeitsplatz möglichst frei von Ablenkungen zu gestalten.

Achte darauf, dass du die Tür wirklich hinter dir schließen kannst. Das gilt tagsüber, um Ablenkungen aus anderen Räumen auszusperren, und abends, um effektiv Distanz zu gewinnen.

Selbstverständlich ist es – insbesondere wenn man nicht allein Zuhaus ist – nicht zu 100 Prozent möglich, Ruhe herzustellen. Doch für ein produktives Arbeitsumfeld solltest Du auch Deinem Partner und Deiner Familie vermitteln, dass eine Störung die Ausnahme sein sollte.

Fast noch wichtiger ist es jedoch, die digitalen Ablenkungen zu minimieren. Das heißt: Versuche gerade die ersten Tage, Dein Smartphone vom Schreibtisch zu verbannen. Falls es für Dienst-Telefonate zum Einsatz kommt, solltest Du auf jeden Fall die Push-Benachrichtigungen für andere Apps deaktivieren.

Schließlich wissen wir alle, wie einfach es ist, sich auf WhatsApp, Instagram und Co. zu verlieren, wenn man eigentlich gerade keine Lust auf eine Aufgabe hat.

 

 

5. Rüste Dich mit vernünftigem Equipment aus

Zum aktuellen Zeitpunkt lässt sich nicht seriös prognostizieren, wie lange uns die COVID-19-Pandemie beschäftigen wird – und in welchem Umfang im Detail. Für den Zeitraum von einigen Tagen oder Wochen ist Dein Wohnzimmer- oder Küchentisch ein akzeptabler Arbeitsplatz.

Sollten sich die Maßnahmen jedoch über mehrere Monate hinwegziehen, ist es wichtig, an den entscheidenden Stellen noch einmal nachzubessern. Insbesondere wenn Dein Arbeitgeber Dir Home Office verordnet, kannst Du bei ihm sicherlich auch finanzielle Unterstützung beantragen.

Die wichtigsten Kriterien für mehr Produktivität im Home Office:

  • Eine stabile und schnelle Internet-Verbindung
  • Ein Headset oder eine andere Lösung für komfortables Telefonieren
  • Ein großer Bildschirm, denn auf Dauer ist ein Laptop untragbar
  • Eine (ergonomische) Maus
  • Ein großer Schreibtisch, der Dir genügend Platz für die Arbeit und Deine Unterlagen bietet
  • Ein vernünftiger Stuhl

 

 

Auch wir als charly.media Team haben uns einen Leitfaden erstellt, sodass wir effizient arbeiten können. Trotz Home Office und der aktuellen Situation sind wir für Dich jederzeit erreichbar. Buche ganz einfach hier Deinen Termin für ein Telefonat falls Du Fragen hast.

 

 

 

 

Kommentieren

person
Über den Autor
Als Studierende der Verpackungstechnik weiß Defne genau, wie man Inhalte richtig verpackt und transportiert. Als waschechte Hauptstädterin wechselt sie zwischen Berlinerisch und Türkisch, zwischen Uni und Design ohne mit der Wimper zu zucken. Und als neuestes Mitglied unseres Teams gibt sie uns spannende Insights zum Thema Online-Marketing.