Wie Du Dein Onboarding interessant gestaltest

Recruiting heutzutage ist nicht einfach – das wissen wir alle. Um neue Talente wird regelrecht gekämpft, da diese immer seltener zu finden sind.
Wenn der Schritt also getan ist und Du den Nachwuchs erfolgreich für Dein Unternehmen rekrutiert hast, sollten Deine Bemühungen nicht aufhören.
Ab jetzt beginnt ein weiterer wichtiger Schritt – Deinen neuen Mitarbeitern den Start angenehm zu gestalten. Dabei spielt in erster Linie ein gutes Onboarding eine wichtige Rolle.
Wir helfen Dir, Dein Onboarding interessant zu gestalten und Spaß reinzubringen, sodass sich die neu gewonnen Talente von Beginn an wohlfühlen und langfristig in Deinem Unternehmen bleiben.

First of all: Warum ist Onboarding so wichtig?

Neben dem Fakt, dass sich die neuen Mitarbeiter so direkt willkommener und wohler fühlen ist auch klar, dass sich die Einarbeitungszeit enorm verkürzt. Der Nachwuchs hat von Anfang an einen Überblick über alle Bereiche und die eigenen Aufgabenbereiche. Dadurch finden sie sich direkt schneller zurecht und müssen nicht jedes Mal fragen oder herausfinden, wo sie sich hinwenden müssen oder wer für die jeweiligen Themen die richtigen Ansprechpartner sind. Auch für Dich und Deine Mitarbeiter ist ein Onboarding zu Beginn entspannter, denn Du wirst auch nicht immer wieder Dinge gefragt, die Du direkt von Anfang an hättest erklären und klarstellen können.

Vor allem die junge Generation, also die Gen Z und Millennials, haben schnell das Gefühl nicht willkommen zu sein oder sich fehl am Platz zu fühlen. Für viele von ihnen ist das der erste richtige Job und dadurch ist es für Dich und Dein Unternehmen besonders wichtig ein guten Eindruck zu machen und ihnen eben genau dieses Gefühl des Unwohlseins zu nehmen. Durch eine offene Begrüßung oder eine nette Geste, wie die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, z.B. mit ein paar Süßigkeiten und Schreibutensilien oder Ähnlichem, kann Dein Unternehmen dieses Gefühl schon einmal sehr verringern.

Du willst deinen neuen Mitarbeitern nicht das Gefühl geben, dass sie anfangs nichts zu tun haben und nur zuschauen dürfen?
Dann kannst Du für den ersten Tag eine kleine Aufgabe erstellen. So entsteht nicht das Gefühl, sie müssten sich den ganzen Tag mit sich selbst oder mit dem Einrichten ihres Computers beschäftigen., Außerdem müssen sie nicht ständig fragen, ob sie irgendwo helfen können, sondern können direkt in die Arbeit starten und sich als wichtiger Teil des Teams fühlen.

Gleich zu Beginn:
Über Vorstellungen und Erwartungen direkt von Anfang an zu reden lohnt sich! Denn so haben die neuen Mitarbeiter direkt eine Ahnung, wie sie sich verhalten sollten und was von ihnen gefordert wird. Zudem hast du nach der Probezeit ein geringeres Risiko, dass du dich von neuen Mitarbeitern trennen musst, weil die Erwartungen und Anforderungen nicht erfüllt worden sind.
Klare Ziele zu setzen und Prozesse zu verdeutlichen ist also sehr sinnvoll, denn durch das Erreichen dieser Ziele haben Deine neuen Talente ein gutes Gefühl und fühlen sich zudem wohler.

                                       Quelle: https://www.red-dot.org/de/project/kakaopay-onboarding-kit-40699

Wie machst Du Dein Onboarding interessant?

Das klassische Onboarding findet in einem Meetingraum statt, meistens wird die einzelnen Bereiche von jeweils einer Person präsentiert. Und dann? Deine neuen Mitarbeiter sitzen vor Dir und hören zu. Doch was können sie sich davon in so kurzer Zeit wirklich merken? Meistens werden neue Mitarbeiter im ersten Moment komplett mit Informationen überhäufst, die nicht gerade leicht zu merken sind.
Alternativ zum klassischen Onboarding, sollte man versuchen, das Ganze mit Spaß anzugehen. Wie wäre es, wenn Du ein Spiel in dein Onboarding einbaust – beispielsweise eine Schnitzeljagd durch Dein Unternehmen?
Um etwas richtig verstehen zu können, ist es sinnvoll, wenn Deine neuen Talente das gesamte Konzept gesehen haben und nicht nur erklärt bekommen. Du könntest also gemeinsam mit Deinem Neuzuwachs eine Schnitzeljagd durch das Unternehmen machen, dabei bekommen sie die Chance, direkt mit anderen Mitarbeitern zu kommunizieren und können sich gleich besser orientieren.
Diese Exkursion ist nicht nur interessanter, sondern auch relevanter als Bilder. Die Young Gen bevorzugt meist zwar visuelle Hilfsmittel, wie Videos und Bilder, aber durch die hautnahe Erfahrung kannst Du ihnen Deine Vision verdeutlichen. Durch diese Aufgabe haben Du und Dein Unternehmen die Chance durch die Interaktion eine direkte Verbindung zu schaffen.

Für Dein Onboarding solltest Du eine Mischung aus Vortrag und Spiel verwenden, Du musst nicht bloß vorne stehen und erzählen. Trotzdem ist es bei manchen Bereichen sicherlich nicht verkehrt, wenn Du einen Vortrag mit Bildern vorbereitest. Versuche, Dein Onboarding auf verschiedene Arten zu gestalten – so profitieren alle davon.
Dein Nachwuchs kann sich viel mehr merken und versteht direkt die Vision hinter Deinem Unternehmen und Du musst die nächsten Wochen nicht immer wieder neues Onboarding betreiben, weil es beim ersten Mal nicht verständlich genug war.
Klar, trotzdem ist es fast unmöglich, sich am ersten Tag alles merken zu können und bestimmt werden trotzdem in den nächsten Tage noch Fragen aufkommen, aber diese sind dann sicherlich viel einfacher zu erklären und die verschiedenen Themen sind nicht mehr ganz so neu.

Ein weiterer Punkt, wieso Du Dein Onboarding sinnvoll, sowie interessant gestalten solltest ist, dass Du dadurch die Gelegenheit hast, einen guten ersten Eindruck bei den neuen Mitarbeitern zu hinterlassen. Durch die gelungene Orientierung und Einarbeitung werden die Young Professionals anderen Menschen, z.B. ihren Freunden, von Deinem Unternehmen erzählen. Wenn Du dann wieder neue Mitarbeiter einstellst, lässt die Young Gen diese wissen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben, wenn sie in Deinem Unternehmen arbeiten möchten. Sie bestätigen, dass all die Dinge, die im Onboarding gesagt wurden, auch wahr sind und wirklich geschehen werden.

Also warum solltest Du nicht diesen ersten Eindruck lustig, interessant und angenehm gestalten?

Laut Umfragen passiert es häufig, dass neue Mitarbeiter ihre Stelle noch im ersten Monat wieder kündigen, da Erwartungen nicht erfüllt worden sind oder sie nicht genügen
eingearbeitet worden sind. Achte also darauf, dass Deine Bemühungen nicht mit dem Unterschreiben des Vertrags enden sondern dass Du und Deine Mitarbeiter euch weiterhin bemüht bis ihr alle Unsicherheiten der neuen Mitarbeiter über Bord geworfen habt.
Durch ein gutes Onboarding bekommst du die Chance, immer wieder gute neue Talente akquirieren zu können.
Außerdem kannst Du sie schneller an Deine Unternehmensvision heranführen und hast vermutlich am Ende noch bessere Mitarbeiter ausgebildet, die genau wissen, was ihre Aufgabe in Deinem Unternehmen ist und wie sie zum Erfolg der Unternehmensvision beitragen können.

Wenn Du bis jetzt noch gar nicht über den Prozess des Recruitings hinausgekommen bist, kannst Du Dir hier unser kostenloses Whitepaper zum Thema “Innovatives Recruiting” herunterladen und Dir viele Tipps holen, sodass Du bald schon Dein nächstes Onboarding vorbereiten kannst!