Weiterbildung trotz Corona?

Neben einschneidenden Veränderungen kann die Corona-Krise auch Chancen mit sich bringen. So können zum Beispiel Weiterbildungsangebote dabei helfen Deine Mitarbeiter zu fördern. Diese können somit über die Besonderheiten der Krise informiert werden und sich gleichzeitig in Bereichen fortbilden, die normalerweise nicht zu ihrem Fachbereich gehören.

Welche Art der Fortbildung eignet sich dabei am besten?

Da derzeit physische Weiterbildungsveranstaltungen nicht zur Verfügung stehen, aufgrund dessen dass alle Kurse bis auf weiteres abgesagt wurden, bedarf es Alternativen:
Und die sind bereits vorhanden: Schon seit längerem gibt es mehrere Unternehmen, die eine gewisse Form der Weiterbildung anbieten. Dazu gehört unter anderem die ZeitAkademie, sgd oder sharpist – Hast Du schon einmal von ihnen gehört?
Sie statten die verschiedensten Unternehmen mit relevantem, digitalem Material aus, welches genau auf ihre individuellen Anforderungen angepasst wird.

Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich die Inhalte auf die konkreten Bedürfnisse und Themengebiete der jeweiligen Firma beziehen.
Bei den Lernmaterialien, welche an die Mitarbeiter weitergegeben werden, handelt es sich um Inhalte, welche in vielfältiger Art und Weise aufgerufen werden können. Die Nutzer haben die Auswahl zwischen Text- und Bildinhalten sowie verschiedenen Kursen in Form von Videos oder Audiodateien.

Die beliebteste Methode ist hierbei jedoch die Teilnahme an Videokursen.
Und das ist auch nicht verwunderlich: Videos und Kurzfilme können die Inhalte am besten veranschaulichen und erzielen mit der Integration von anderen Tools, wie Apps zur Lernkontrolle , die besten Lernerfolge.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Nutzer sich sehr leicht und schnell ein Bild von ihrem eigenen Lernprozess machen können. Gleichzeitig werden aber auch Ressourcen eingespart, die eigentlich für die Weiterbildung benötigt worden wären.

Welche Bedürfnisse erfordern welche Art der Fortbildung?

Wenn Unternehmen nicht genau wissen, welche Form der Weiterbildung für sie die Richtige zu sein scheint, ist es wichtig, dass sie sich vorab Gedanken darüber machen, welche Ziele sie momentan verfolgen.
Dabei muss differenziert werden ob es sich um interne oder externe Themen handelt. Interne Themen können nämlich, ohne die Einwirkungen von Außenstehenden, problemlos innerhalb des eigenen Betriebs weitergegeben werden. Dabei schulen sich die Mitarbeiter, beziehungsweise Kollegen untereinander, indem sie ihr fachliches Wissen einfach an andere weitergeben.

Handelt es sich aber um ein Bedürfnis, welches ein externes Thema wie zum Beispiel die Digitalisierung oder Kommunikation betrifft, ist es hilfreicher sich Infomaterial von Experten zu beschaffen. Denn so wird sichergestellt, dass die Inhalte fehlerfrei sind und auch individuell an die Wünsche und Anforderungen des Unternehmens angepasst werden.

Welche Formate werden hierbei unterschieden?

Hat sich ein Unternehmen für ein bestimmtes Thema entschieden muss noch das richtige Format dafür ausgewählt werden.
Am sinnvollsten ist es mit Kurzformaten zu Beginnen: Sie beinhalten vor allem verkürzte Inhalte in Form von Webinaren, welche in einem kleinen Zeitfenster von den Teilnehmern aufgenommen werden können.
Sie eignen sich gut um einen ersten Einblick in ein neues Thema zu gewähren.
Wenn es darüber hinaus sinnvoll ist, das Ganze dann noch tiefgreifender zu behandeln, kann immer noch auf die Langformate zurückgegriffen werden. Diese ermöglichen einen detaillierteren Einblick in ein bestimmtes Gebiet, wodurch auch die letzten offenen Fragen geklärt werden können.

Welche Thematiken sind momentan stark gefragt?

In der aktuellen Situation sind vor allem Themen, die von Leadership, Agilen Arbeitsprozessen und der Digitalisierung handeln äußerst begehrt.
Viele Führungskräfte wollen sich eben gerade jetzt weiterbilden, um ein besseres Verständnis für die Besonderheiten der Corona-Krise und auch die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter zu bekommen.

Und dabei eignen sie sich nicht nur Wissen über das erforderliche Verhalten während Corona an, sondern erfahren darüber hinaus welche Besonderheiten in den krisefreien Zeiten zu beachten sind.

Welche Themen man zusätzlich nicht außer Acht lassen sollte:

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird im modernen Arbeitsalltag immer essentieller, daher ist es wichtig sich in naher Zukunft auch mit diesem Thema zu beschäftigen.
Du fragst Dich warum?

In manchen Berufen, teilweise sogar Branchen, ist eine Trennung zwischen Arbeit und Privatleben heutzutage nicht mehr ganz so einfach.
Hierbei könnten aber Online-Kurse, beziehungsweise Seminare helfen, welche zum Beispiel die Möglichkeiten für ein Gleichgewicht dieser beiden Komponenten aufzeigen.

Allgemein ist es wichtig, die Mitarbeiter zu stärken und ihnen aufzuzeigen, wie sie mit schwierigen Situation umgehen können oder wie sie es schaffen agil in einem Team zusammenzuarbeiten. Wichtig hierbei ist es zu Lernen aktiv zuzuhören und sich auch einmal zurückzunehmen, um dem Team ein wenig Raum zu schaffen, in dem es sich entfalten kann.

Das kann sich doppelt für Dich lohnen und sich nicht nur auf die Motivation Deiner Kollegen auswirken, sondern generell für ein harmonisches Zusammenspiel innerhalb Deines Unternehmens sorgen.

Kurzarbeit zur Weiterbildung nutzen

Da in Anbetracht der aktuellen Situation in vielen Unternehmen weniger Arbeit erbracht werden muss, gibt es mehr Zeit, die anderweitig investiert werden kann.
Und warum nicht in Weiterbildung?
Gerade jetzt wenn Mitarbeiter nicht voll ausgelastet sind, könnte man die Chance nutzen und sie in andere Bereiche einarbeiten. Das gestaltet die sonstige Arbeit nicht nur vielseitiger, sondern steigert gleichzeitig auch die Motivation. Denn Niemand verrichtet gerne über mehrere Jahre hinweg dieselbe Arbeit, sondern ist auch mal froh über ein bisschen Abwechslung.

Um das als Unternehmen derzeit auf die Beine stellen zu können, gibt es seit Beginn 2019 das Qualifizierungschancengesetz. Es ermöglicht Arbeitnehmern trotz verschiedener Krisen auf Weiter- und Fortbildungen, unabhängig der Unternehmensgröße, zugreifen zu können. Möglich gemacht wird dies durch sogenannte Bildungsgutscheine, welche bei teilnehmenden Bildungsanbietern, wie beispielsweise der Agentur für Arbeit, eingelöst werden können.

Fazit: Warum Du gerade jetzt nicht auf Bildungsmaßnahmen verzichten solltest

In der aktuellen Situation sind digitale Dienste und Programme gefragter denn je und genau dieser Vorteil sollte genutzt werden.
Natürlich ist es verständlich, wenn Du gerade andere Sorgen hast. Trotzdem solltest Du die Chancen der aktuellen Situation nicht außer Betracht lassen mit welchen Du vielleicht sogar gestärkt aus der Krise gehen kannst:
Denn durch das Lernen mit Hilfe von digitalen Fortbildungen entstehen neue Möglichkeiten für Unternehmen: Das E-Learning ermöglicht eine umfangreiche Auswahl von Themen, die je nach Relevanz ausgewählt und flexibel eingesetzt werden können.
Mit diesen können sich Mitarbeiter dann ohne zeitlichen Druck weiterbilden, indem sie sich die Dauer und Intensität selbst einteilen.
Beachtenswert sind außerdem die geringen Kosten, die durch eine digitale Fortbildung anfallen. Sie machen die Weiterbildung erstmals zu einem kostengünstigen Gut.

Einer der wohl wichtigsten Vorteile ist zuletzt, dass das digitale Lernen äußerst hilfreich für Unternehmen ist, wenn sie ihre Mitarbeiter vielseitig einsetzen wollen. Ausfälle können somit leicht ausgeglichen werden, da eine Person nun Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen ausführen kann.

Es entsteht somit eine Win-Win-Situation für beide Seiten, da Unternehmen von den komplexen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter profitieren und die offenen Zeitfenster sinnvoll nutzen. Und andersrum erfahren die Arbeitnehmer das Gefühl von Wertschätzung und entwickeln eine Art Mitarbeiterbindung, da ihre Firma sie und ihre Qualifikationen in gewissem Maße unterstützt, sowie auch fördert.